Osteopathie
Die Osteopathie - eine Komplementärmedizin - gilt als Wissenschaft und Kunst zur gleichen Zeit.
Als Wissenschaft, da genaue Kenntnisse der Anatomie und Physiologie die Grundlage zur Kenntnis von Ursache und Wirkung darstellen und andererseits als Kunst, da es Fingerspitzengefühl verlangt, den passenden therapeutischen Impuls zur rechten Zeit am rechten Ort zu setzen.
Bernd Stoll, D.O. (Diplom Osteopath):
- 5-jähriges Studium der Osteopathie von 2003 bis 2008 an der IAO (International Academy of Osteopathy) mit Abschluß Osteopath
- 2010 Prüfung vor der Internationalen Jury im Gent, Belgien mit Abschluß D.O. (Diplom Osteopath)
- 2016 Abschluß einer zweijährigen postgraduierenden Ausbildung in Kinderosteopathie in Wien, Österreich
In Deutschland gibt es bis Dato keinen offiziellen Beruf Osteopath, da es kein Berufsgesetz gibt.
Ausüben darf die Osteopathie nur, wer Arzt oder Heilpraktiker ist.
Bernd Stoll, Heilpraktiker:
Heilpraktikerprüfung in Landshut, Niederbayern abgelegt und bestanden in 2012.
Mitglied im BVO, Berufsverband Osteopathie
https://bv-osteopathie.de/
Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten oder bezahlen einen Zuschuß zu den Kosten osteopathischer Behandlungen.
Die Osteopathie baut auf starke Prinzipien auf und gliedert sich in die 3 Säulen:
- Parietale Osteopathie: Bewegungsaparat
- Viscerale Osteopathie: Organsystem
- Craniosacrale Osteopathie: Bewegungsrhythmus, ausgehend von den Kammern im Schädel, den der Osteopath im ganzen Körper fühlen kann.
Die Verbindung dieser Systeme betrachtet der Osteopath vor allem aus dem Blickwinkel der Faszien und des neurovegetativen Nervensystems.
Der amerikanisch Landarzt Andrew Taylor Still (*06.08.1828) gilt als Gründervater der Methode, die sich durch seine Schüler von Großbritannien aus nach Europa verbreitete







